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Führungskräfteentwicklung –
auf die Wirkung kommt es an
Wirkung entsteht nicht nur durch die Anwendung von Führungswissen allein, sondern vor allem durch unsere Präsenz und unser Gegenwärtigsein in der authentischen und aufrichtigen Kommunikation mit unserem Gegenüber. Hierfür ist das Zusammenspiel aus Handwerk und Haltung zentral.
Da Führungswirkung im Kontext entsteht, unterscheiden wir in unseren Programmen die folgenden Kontexte von Führung.
Leadership Programme
Im Fokus stehen Delegation und Begleitung, Feedback-, Kritik- und Erkundungsgespräche, Mitarbeiterentwicklung und Performance Management, Zielvereinbarungen und die Grundlagen der Teamentwicklung sowie systemische Wechselwirkungen in der Führung. In all diesen Führungssituationen geht es darum, ein Handwerk auszuprägen und Haltungen einzuüben, welche die teils widersprüchliche Bedürfnislandkarte von Individuum, Team und Ergebnis in Balance bringt und dabei Motivation steigert.
Zielgruppe: Für Führungskräfte, die neu in der Rolle sind, und erfahrene Führungskräfte, die sich auf den neuesten Stand bringen wollen.
Im Fokus von "Leading Leaders" steht, die Führungskompetenz, Führungshaltung und Führungskultur der Führungskräfte kontinuierlich für den Alltag zu stärken. Dazu gehört auch die Fähigkeit, Führungskräften die Sicherheit zu vermitteln, unter Unsicherheit Gestaltungsräume, die Zielkonflikte und Polaritäten öffnen, zielgerichtet für die Weiterentwicklung der Organisation zu nutzen.
Zielgruppe: Für Führungskräfte, die Führungskräfte führen.
Im Fokus der Kompetenzentwicklung stehen Delegation und Begleitung, Motivation und Selbstwirksamkeit, Gesprächsführung, Erwartungs- und Rollenklärung – sowie die handwerkliche Gestaltung von komplexen, agilen und hybriden Projekt- und Teamstrukturen. Es geht darum, Stakeholder-Beziehungen souverän zu gestalten, die richtige Balance zwischen Nähe und Distanz sowie Steuerung und Vertrauen zu finden – und so auch ohne formale Hierarchie wirksam Orientierung, Verbindlichkeit und gemeinsame Ergebnisse zu schaffen.
Zielgruppe: Personen in Führungsverantwortung ohne disziplinarische Macht.
Führung im KI-Zeitalter bedeutet, die Entwicklung hybrider Teams aktiv anzuregen und die Qualität menschlichen Denkens im Spiegel künstlicher Intelligenz neu zu entfalten. In dieser neuen Ära wandelt sich die Rolle der Führungskraft radikal: Sie wird vom klassischen Manager zum Architekten eines Ökosystems, der die Brücke zwischen technologischer Effizienz und menschlichem Potenzial schlägt. Wer heute lernt, KI-Agenten als wertvolle Partner zu integrieren, baut Ängste ab und schafft echten Raum für Empathie, Kreativität und visionäre Innovation.
Zielgruppe: Führungskräfte und Geschäftsführungen, die die Weichen für eine menschenzentrierte KI-Transformation stellen wollen.
Die gegenwärtige Geschwindigkeit allumfassender Veränderungen und Anforderungen bringt Mitarbeitende und Führungskräfte an ihre Leistungsgrenzen. Die Fülle an Informationen aus niemals schlafenden Kanälen, das permanente Rausgerissenwerden und das Gefühl der Fremdbestimmung können überwältigend sein. Und doch: Jeder Tag birgt seine ganz eigenen Herausforderungen, Ziele und Chancen.
Das Ziel für Führungskräfte ist es, sich in jedem Moment des Tages neu zu zentrieren, um durch diese neue, bewusste Gegenwärtigkeit zu einem völlig veränderten Gesprächspartner zu werden. Der Schlüssel hierzu liegt in der Ausprägung essenzieller Metakompetenzen: Reflexionskompetenz, Selbstregulation, Integrationsfähigkeit, Ambiguitätstoleranz und Lernanpassungsfähigkeit.
Zielgruppe: Dieses Programm richtet sich exklusiv an Führungskräfte einer Ebene.
So schmerzhaft es sein mag: Im Lebenszyklus einer Organisation gibt es Momente, in denen der Abbau von Arbeitsplätzen zu einer unumgänglichen unternehmerischen Notwendigkeit wird. Führungskräfte geraten in solchen Phasen unter enormen, vielschichtigen Druck.
Sie stehen vor der sensiblen Aufgabe, den Gehenden mit Fairness und tiefem Respekt zu begegnen und gleichzeitig den Bleibenden Orientierung und neuen Sinn zu geben. Inmitten dieser Veränderung gilt es, Zuversicht zu stiften – das Vertrauen, dass es eine tragfähige Zukunft gibt und man gebraucht wird, ob innerhalb oder außerhalb der Organisation. Gleichzeitig bringt diese Zeit oft tiefe Selbstzweifel mit sich: Habe ich bislang alles „richtig“ gemacht? Wurden wesentliche Signale übersehen? In diesem Spannungsfeld kommt es auf eine gefestigte innere Haltung an, die es erlaubt, klar in der Sache zu bleiben, ohne die eigene Empathie zu verlieren. Im Programm geht es insbesondere um Handwerk und Haltung, um mit den Widersprüchen dieser herausfordernden Zeit umgehen zu können – und um Raum für Selbstreflexion, der in solchen Phasen oft fehlt.
Zielgruppe: Führungskräfte und Geschäftsführungen, die einen Personalabbau begleiten und dabei Menschen und Organisation gut durch diese Phase führen wollen.
Nachhaltige Führung bedeutet, die eigene Rolle und Wirkung im Feld der Nachhaltigkeit klar zu verstehen – und auch mit Ambivalenzen und Zielkonflikten souverän umzugehen. Im Fokus stehen die Hebel, mit denen Führungskräfte die Selbstwirksamkeit ihrer Mitarbeitenden für nachhaltiges Handeln stärken können, das Treffen ethisch fundierter Entscheidungen in einem oft widersprüchlichen Feld sowie die Reflexion der eigenen Rolle: Wofür stehe ich als Führungskraft, mit welchem Impact – und wie will ich diese Rolle neu definieren? Grundlage sind u.a. unsere eigenen Forschungsarbeiten und Publikationen zu Green Leadership Behavior.
Zielgruppe: Für Führungskräfte und Geschäftsführungen, die Nachhaltigkeit in ihrer Organisation glaubwürdig verankern und ihre eigene Rolle darin bewusst gestalten wollen.

Formate
und Design
Wir entwickeln und gestalten Führungsworkshops und -seminare ebenso wie modulare Führungskräfteprogramme ("Learning Journeys") – von intensiven Kleingruppen ab 6 Teilnehmenden bis zu Großgruppenformaten mit 350 Teilnehmenden.
An der Strategie ausgerichtet
Wir leiten die Inhalte der Programme aus der aktuellen Organisationskultur und den strategischen Zielen ab – in enger Abstimmung mit den HR-Verantwortlichen, eingebettet in die Organisation.
Intensiver Praxiskontext
Führungskräfte arbeiten bei uns an echten Situationen aus ihrem Führungsalltag – im Peer Learning, in Übungen und Experimenten. So verstehen sie nicht nur, sondern spüren, was wie wirkt.
Organisationales Lernen verankern
Nachhaltige Veränderung braucht Zeit und wiederkehrende Impulse. Deshalb gestalten wir Lernchoreografien mit Kontinuität, eingebauten Rückmeldeschleifen und Transferbegleitung.
Flexibel in Format und Raum
Wir realisieren unsere Programme souverän in Präsenz, virtuell und hybrid, mit synchronen und asynchronen Elementen – flexibel kombinierbar, je nachdem, was den Lernschritt am besten trägt.
International skalierbar
Wir führen Programme auf Deutsch und Englisch durch – auch zeitgleich für Teilnehmende rund um den Globus. Dafür gestalten wir Formate, die über Zeitzonen hinweg Verbindung schaffen, und nutzen kulturelle Unterschiede bewusst als Lernressource.
Metakompetenzen
für Führung
Um in einer sich rasant entwickelnden Welt Führungswirkung zu gestalten, ist es für Führungskräfte notwendig, sich regelmäßig in Selbst- und Fremdevaluation zu reflektieren und neu zu verorten.
Dafür gilt es bestimmte Metakompetenzen auszuprägen, die gleichermaßen Resonanz- und Empathiefähigkeit, Zukunfts- und Lösungsorientierung sowie nachhaltige Ergebnis- und Organisationsentwicklungsfähigkeiten in Balance halten.
Wir trainieren nicht nur Führungshandeln – wir entwickeln Wirkungsbewusstsein.
Uns erscheint hierfür das Modell der Metakompetenzen entwickelt von Angress-Pletsch (2024) im Kontext eines Ambidextren Führungsverständnisses als besonders hilfreich für diese Selbstverortung. Die folgenden vier Metakompetenzen werden in allen unseren Leadership-Programmen kontinuierlich ausgeprägt.
Reflexionskompetenz
für Selbst-, Situations- und System-Bewusstsein – mit Fokus auf ein kontinuierliches Prüfen von Wirkungen.
Integrationsfähigkeit
für ein gelingendes Zusammenwirken unterschiedlicher Perspektiven im Gesamtsystem.
Selbstregulation
für eine bewusst-willentliche Steuerung von Fokus und einem zieldienlichen Umgang mit Emotionen.
Ambiguitätstoleranz
für einen konstruktiven Umgang mit Widersprüchen im Sinne einer "Sowohl-als-auch"-Führung.
